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Artikel-Schlagworte: „Theater“

Was ich alles kann (AT)

Samstag, 30. Januar 2010

Hurra, mein nächstes Projekt kann starten. Die Förderer: Schule am Mummelsoll, Fonds Kulturelle Bildung, Franz-Neumann-Stiftung, Theresia-Zander-Stiftung.

In dem Projekt geht es darum, Kindern einen Zugang zum Theaterspiel zu ermöglichen, der ihnen nicht zur Verfügung steht, weil er z.B. durch eine körperliche/ geistige Einschränkung oder aufgrund von gesellschaftlichen Strukturen behindert wird. Mit dem  Projekt wollen wir im Sinne der UN-Behindertenkonvention die Emanzipation der Kinder zum Thema machen, sie in ihrem Selbstbewusstsein bestärken und ermutigen, ihre individuellen Fähigkeiten, Fantasie und die Vielfältigkeit von Ausdruck (z.B. Gebärden, Gesten, Rhythmik, Geräusche) zu entdecken und umzusetzen. Mittels bildnerischer Gestaltung, Pantomime und Kinderspielen soll das eigene Selbstverständnis, das „Begreifen“ der Welt sowie das Bewegungsspektrum und den Handlungsradius erweitert, sowie die kreativen, körperlichen und geistigen Fähigkeiten ausgebaut werden. Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit ist es, aus der Beobachtung heraus, die Ideen der Kinder aufzugreifen weiterzuentwickeln, um dann gemeinsam eine Geschichte zu erfinden. Unser künstlerischer Ansatz besteht darin, in der Reduktion der Dinge eine besondere Kraft zu sehen, und die Kinder als künstlerisch Tätige zu begreifen und ihre eigenen Geschichten erzählen zu lassen. Mit unserem vielfältigen künstlerischen Mitteln, unserer künstlerischen Energie, körperlicher und kreativer Art motivieren wir die Kinder sich im Spiel auszuprobieren (Selbstbewegung ist der  Grundcharakter des Lebendigen, Aristoteles).

Ich freue mich auf die Kinder!

„KUNST KOSTET- ABER SIE ZAHLT SICH AUS“

Donnerstag, 23. April 2009

Auswertung der Kommentare der  Studie zur “Wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Lage der Theater- und Tanzschaffenden„ des Fonds Darstellende Künste, 2009

„Folgendes Zukunftsszenario weiterdenken: Was wäre, wenn all die kreativen Selbstausbeuter der freien Musik, Theater und Tanzszene schlagartig aufhören würden, (…) zu arbeiten und zu produzieren? Was bliebe übrig, wenn sich die deutsche Kultur ausschließlich über die ‘Hochkultur’ definieren würde?“*

Knapp 2500 von 4100 Teilnehmern der Studie nutzen die die Gelegenheit, sich mit Kommentaren persönlich zur Frage: „Welches Thema der Theater- und Tanzschaffenden sollte nach Ihrer Auffassung unbedingt auf die kulturpolitische Agenda gesetzt werden? zu äußern. (weiterlesen…)