Intervenistische Theateraktion Der Schwarze Block Sektion Berlin gegründet
“Arm sein, Spaß haben, Wowereit beim Wort nehmen” war das Gründungsmotiv des Konnektivs, das sich zufällig vernetzt und stets aktuelle Motive zur gesellschaftlichen Kritik nutzt. Komisch, surreal, absurd und öffentlich im Untergrund sind die spontan in Szene gesetzten Aktionen in einer Zeit, die eigentlich keinen Spaß macht. “Umbrüche sichtbar und wirklich machen, in die Wirklichkeit oder die Wirklichkeit überführen”, so sagte ein Mitglied auf dem Kongress “Partikel, Teilchen, Sand im Getriebe, lebendig und nie allein”.
Ein kurzer Abriss der Geschichte:
1989 Die Wende steht an. Endlich muss sich das Wörtlein “Kapitalismus” nicht mehr hinter der Sozialen Marktwirtschaft verstecken. Schnell aufspringen, mitmachen, bevor die Milliarden zur Neige gehen, denn nur Geld produziert noch mehr Geld.
2007 27. Mai: Intervenistische Theateraktion Der Schwarze Block Sektion Berlin anlässlich des G8 gegründet. Acht FreundInnen basteln sich acht Masken und wollen zum G8. Doch sie kommen nicht weit. Denn Alles, was sich mehr als zu zweit auf öffentlichen Straßen fortbewegt und eine politische Aussage beinhalten könnte, ist eine politische Versammlung – bei Nichtanmeldung ordnungsrechtlich strafbar. Auch die angeregte Diskussion der acht FreundInnen mit der Polizei, über Theater im öffentlichen Raum und Politik als eine Theaterform, änderten nichts. Die Masken wurden eingezogen, die Personalien aufgenommen. Unsere FreundInnen gaben aber nicht auf, sondern am… (weiterlesen…)