Berlin Projekt

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Was ich alles kann (AT)

30. Januar 2010

Hurra, mein nächstes Projekt kann starten. Die Förderer: Schule am Mummelsoll, Fonds Kulturelle Bildung, Franz-Neumann-Stiftung, Theresia-Zander-Stiftung.

In dem Projekt geht es darum, Kindern einen Zugang zum Theaterspiel zu ermöglichen, der ihnen nicht zur Verfügung steht, weil er z.B. durch eine körperliche/ geistige Einschränkung oder aufgrund von gesellschaftlichen Strukturen behindert wird. Mit dem  Projekt wollen wir im Sinne der UN-Behindertenkonvention die Emanzipation der Kinder zum Thema machen, sie in ihrem Selbstbewusstsein bestärken und ermutigen, ihre individuellen Fähigkeiten, Fantasie und die Vielfältigkeit von Ausdruck (z.B. Gebärden, Gesten, Rhythmik, Geräusche) zu entdecken und umzusetzen. Mittels bildnerischer Gestaltung, Pantomime und Kinderspielen soll das eigene Selbstverständnis, das „Begreifen“ der Welt sowie das Bewegungsspektrum und den Handlungsradius erweitert, sowie die kreativen, körperlichen und geistigen Fähigkeiten ausgebaut werden. Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit ist es, aus der Beobachtung heraus, die Ideen der Kinder aufzugreifen weiterzuentwickeln, um dann gemeinsam eine Geschichte zu erfinden. Unser künstlerischer Ansatz besteht darin, in der Reduktion der Dinge eine besondere Kraft zu sehen, und die Kinder als künstlerisch Tätige zu begreifen und ihre eigenen Geschichten erzählen zu lassen. Mit unserem vielfältigen künstlerischen Mitteln, unserer künstlerischen Energie, körperlicher und kreativer Art motivieren wir die Kinder sich im Spiel auszuprobieren (Selbstbewegung ist der  Grundcharakter des Lebendigen, Aristoteles).

Ich freue mich auf die Kinder!

Wir sind mehr Wert- Spot des Filmverbands

25. Januar 2010

brautNein, kein Setfoto (Caro Müller) von “Tanz der Vampire reloaded”, sondern von “Wir sind mehr Wert”, aktuell abgedreht. Für mich ist immer wieder erstaunlich, wie Maske (Ulla Röling) und Kostüm (Petra Neumeister, Petra Fassbender) und Maske verändern. Ich sehe in den Spiegel und fühle mich fremd, die Andere muss erst belebt werden, wie ein Puppenspieler beginnt, die Fäden zu ziehen. Später mehr.

abseits vom notorischen schwachsinn des mainstream

27. November 2009

empfiehlt sich der prolog 5, ein wirklich schönes heft  zum thema arbeit, im selbstverlag von anton schwarzbach herausgegeben. wow wieder samisdat denke ich, wir machen einfach weiter. uwe kolbe ist auch dabei. ich freue mich mich, dass ich unter so vielen guten beiträgen von text und zeichnung mit einem gedankengedicht vertreten bin.

der prolog erscheint halbjährlich und ist in buchläden zu finden, wo auch unabhängige von kunstschaffenden editierte publikationen erhältlich sind. Diesen Beitrag weiterlesen »

Auszüge Rezension Poesiekonzert: 20 Jahre zurückgeschaut – Mit Rockmusik und Texten

22. November 2009

Zum Motto “Die fortschreitende Begradigung des Flusses” erlebten die Besucher am Sonnabend ein beeindruckenden Rückblick auf den DDR-Staat…Im Festsaal stand ein Podium für die Sprecherin Malah Helman aus Berlin, für den  Schauspieler Ralph Hensel vom Bautzener Theater und Thomas Gust, Musiker und DJ, geboren in Bautzen, arbeitend in Berlin… An den Seiten lenkte eine Diawand mit Blick auf das Bautzener Thälmann-Denkmal (abgerissen) und gegenüber eine Bananenkistenwand die Blicke auf sich. Eine Mauer gar? Novemberblues keinesfalls, wie sich herausstellen wird…  Lyrik, Musik und Zeitzeugenprotokolle von 1989 wollen Sehnsucht nach Veränderung, nach einer besseren Gesellschaft spiegeln… Eine Collage der Zeit vor der Wende wird auf den Besucher wirken. Stark verdichtet, herausfordernd scharf, dabei nachhaltig im Duktus. Diesen Beitrag weiterlesen »

07.11. in Bautzen: Poesiekonzert- Die fortschreitende Begradigung des Flusses

24. September 2009

20 Jahre nach dem Mauerfall zeigt das 21. Bautzener Poesiekonzert im Rahmen der Reihe “20 Jahre Friedliche Revolution”  am 07.11. Lyrik der DDR und Auszüge aus den Protokollen von Zeitzeugen während des Mauerfalls. Original Songs aus 40 Jahren DDR Musik und Projektionen von Fotos aus der Zeit begleiten diese.

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Das Poesiekonzert nähert sich auf verschiedenen Ebenen der Sehnsucht nach Veränderung, nach einer anderen, besseren und freieren Gesellschaft. Die ausgewählten Gedichte spiegeln diese Stimmung und zeigen die Zweifel am gesellschaftlichen Zustand. Der Schwerpunkt der Musik liegt auf dem lyrischen Potential des Rock. Die Songs von Gruppen wie Renft, Hansi Biebl-Blues-Band, electra oder Bayon mit ihrem kritisch-utopischen Ansatz oder ihren melancholischen Texten über alltägliche Momente, ergänzen die Gedichte auf musikalischer Ebene. Text und Musik ergeben eine Gedanken- und Klangwelt, eine Collage der Zeit vor der Wende. Dazwischen, realistisch und dokumentarisch, die Texte aus Zeitzeugenprotokollen von 1989.

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Neue Fotos

24. September 2009

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19. 09. Podiumsdiskussion „Wie viel kommunale Kultur wollen / können / müssen wir uns leisten?“

17. September 2009

Berliner Politiker diskutieren mit Künstlern und dem Publikum über die Kultursituation in unserer Stadt. Moderation: Petra Schwarz

Gäste: Dr. Michail Nelken (Kulturstadtrat Pankow, Linke), Alice Ströver (MdA, Bündnis90/ Grüne), Stefan Liebich (MdA, Linke), Björn Böhning (angefragt, SPD), Anneliese Schäfer-Junker (FDP, Bezirksvorstand Pankow), Claudia Steinke (CDU), Bettina Wegner (Liedermacherin), Walfriede Schmitt (Schauspielerin), Prof. Susanne Binas- Preisendörfer (Musik- und Kulturwissenschaftlerin), Ralf R. Ollertz (Halle Tanzbühne Berlin), Malah Helman (Performancekünstlerin, Aktivistin), Wolfgang Leber (Maler).

Berlin wirbt mit Kultur, sieht seine Potentiale in Kultur, Bildung und Wissenschaft und schneidet mit haushalterischen Begründungen der kreativen Basis das Wasser ab. So werden die Mittel für die freie Szene de facto verknappt und gehen am eigentlichen Bedarf vorbei. Besonders auf der Bezirksebene sind Streichungen (Etats, Stellen, Einrichtungen) an der Tagesordnung. Berliner Künstler_innen sind daher mit einer verschärften Fördersituation konfrontiert.

Meine Fragen an die anwesenden Politiker_innen? Gibt es für ein nachhaltiges Zukunftsrezept? Oder bleibt es bei einer Kampagnenstrategie („be Berlin“)? Wie können Förderungen vielfältiger, die Verteilung gerechter, die Mittel mehr werden? Wie kann die Arbeitssituation der Künstler_innen verbessert werden (Berücksichtigung allgemein geltender Sozialstandards, wie Mindestlohn, Arbeitslosenversicherung, etc.)?

In Leipzig erstritt die Freie Szene eine Aufstockung des Etats um 5 % bis 2013. Wie schaffen wir das in Berlin? Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Welt der Märchen- Erfahren, Entwickeln und Spielen

31. Juli 2009

Wir, eine Schauspielerin und eine Theaterbildnerin, haben im Frühjahr 2009 an einer Berliner Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt  “Geistige Entwicklung” ein Theaterprojekt mit 2 Klassen im Alter von 7 bis 10 Jahren realisiert (insgesamt 14 Kinder). Das Projekt hat bei den Kindern eine große Resonanz ausgelöst. Das Thema war: die Welt der Märchen- Erfahren, Entwickeln und Spielen.

Wir haben eine spezielle Didaktik entwickelt, um hier die Theaterarbeit den Gegebenheiten entsprechend zu gestalten. Die Schwerpunkte unserer Arbeit liegt darin, die Kinder  zu ermutigen, ihre eigenen kreativen Impulse zu finden und zu folgen. Diesen Beitrag weiterlesen »

„KUNST KOSTET- ABER SIE ZAHLT SICH AUS“

23. April 2009

Auswertung der Kommentare der  Studie zur “Wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Lage der Theater- und Tanzschaffenden„ des Fonds Darstellende Künste, 2009

„Folgendes Zukunftsszenario weiterdenken: Was wäre, wenn all die kreativen Selbstausbeuter der freien Musik, Theater und Tanzszene schlagartig aufhören würden, (…) zu arbeiten und zu produzieren? Was bliebe übrig, wenn sich die deutsche Kultur ausschließlich über die ‘Hochkultur’ definieren würde?“*

Knapp 2500 von 4100 Teilnehmern der Studie nutzen die die Gelegenheit, sich mit Kommentaren persönlich zur Frage: „Welches Thema der Theater- und Tanzschaffenden sollte nach Ihrer Auffassung unbedingt auf die kulturpolitische Agenda gesetzt werden? zu äußern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Lieder über die Liebe und das Meer

25. Januar 2008

365 Tage vor der Volksbühne entstand mein erstes Solo-Programm mit Liedern und Moritaten aus den 30ern und 40ern über die See und die Liebe. Melodien und Geschichten von Seeräubern, Sehnsucht, Abenteuer, Einsamkeit und ferne Länder entführen den Zuhörer in die Vergangenheit und in eine Hafenspelunke, wo alles begann. Diesen Beitrag weiterlesen »