Malah Helman

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Aufgewachsen in München und in der Nähe von Frankfurt/Main. Nach dem Abitur arbeitet sie als Feldköchin in einem Kibbuz, als Aupair in London und als Nachtportier in Paris.

Sie studiert ab 1992 Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Vorderasiatische Archäologie, Kurse in Philosophie, Ethnologie, Literatur und Soziologie in Frankfurt/M., und Heidelberg, sowie in Cambridge und an der École du Louvre. 1997 Abschluss Magister Artium mit “sehr gut”. Neben dem Studium entwickelt sie eigene Performances. 1994 beginnt sie sich mit Physical Theatre zu beschäftigten und belegt Kurse am Studio Teatrale in Perugia (Tanztheater, Pantomime) und am Centre de Danse du Marais in Paris (Modern Dance). 1997 erfolgt ein Gaststudium an der Hochschule der Künste Berlin in den Bereichen Darstellende Kunst, Musiktheater, Kabarett.  Sie ist im Öffentlichkeitsreferat des asta aktiv und arbeitet in der Redaktion des Hochschulmagazins „eigenart“. 2001 Erarbeitung eines Vorsprechrepertoires bei Elke Petri und Dozenten der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch”. Daneben Arbeit mit Jurij Alschitz (Die Vertikale der Rolle, Vasiliev), Robin Arthur (Forced Entertainment), Anton Adassinski (Derevo), Ulrich Barfod, (Human Voice, Roy Hart Theatre, Lorna Marshall (Connecting the Body, Yoshi Oida), Pauline Oliveros (Deep Listening), Minako Seki (Butoh).

Seit 2001 als Schauspielerin und Darstellende Künstlerin arbeitend, Engagement in internationalen freien Projekten, mit verschiedenen Regisseuren des zeitgenössischen und interaktiven Theaters, z.B. Enrique Vargas, Theatro de los Sentidos, Italien/ Felix Ruckert, Berlin/ Peggy Lukac, Berlin, in Independent Filmproduktionen und als Sprecherin für Synchron, Lesungen, Hör- und Computerspiel.

2004 erhält sie einen Stipendienaufenthalt für Filmacting in den USA (Dozenten: Sam Christensen (Acting/ Myth/ Archetype), Mark Travis (Scene Analysis, Sanford Meiser Technique), Bjorn Johnson (Scene studies and Monologues), Cherie Franklin (Read and Respond), Margie Haber (Cold Reading) und Petra Gallasch).

Malah Helman entwickelt eigene Projekte an den Schnittstellen Performance, Literatur, Ton und Experiment. Hierbei arbeitet sie mit KünstlerInnen anderer Disziplinen zusammen. Der Dialog mit dem Publikum ist ein weiteres Kennzeichen ihrer Arbeiten. Die Arbeiten stehen nicht für sich, sondern sind filigranen Netz der künstlerischen Möglichkeiten der Interaktion und des Austauschs verortet. 2008 initiiert sie mit www.berlin-off.de ein Netzwerkprojekt für frei arbeitende Berliner Künstlerinnen (die Seite wird im Moment umgebaut).

2009 beginnt sie an Förderschulen zu arbeiten. In dieser Arbeit geht es insbesondere darin, die Kinder als eigenständig künstlerisch Tätige zu begreifen, ihre Kreativität, Reflexionsvermögen und Selbstbestimmtheit  zu fördern und ihre Wahrnehmung der Umwelt zu sensibilisieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der sozialen Kommunikation. Die Projekte sind kontextübergreifend und integrativ.

Sie hat als Aktivistin den Blog abriss-berlin.de für Freiräume mitentwickelt.  Von  2006 bis 2010 war sie im Vorstand des Filmverbands in ver.di Berlin. Sie engagiert sich für die Arbeitsbedingungen von Künstler_innen. In verschiedenen politischen Medien sind Berichte und Rezensionen zu Kultur, Bildung und Arbeitsbedingungen erschienen.

Malah Helman spricht akzentfrei AE und sehr gut Französisch und Italienisch. Sie verfügt über gute Kenntnisse in Layout, Audio- und Videoschnitt, Internet und PC. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

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Ich forsche gerne, deswegen bin ich Künstlerin geworden. Ich finde, es gibt viel zu wenig Künstler/innen. Jeder sollte solche Arten der Erfahrungen machen, anders und vielfältig und die Welt würde sich verändern.

Giocare, Gridare, Piangere …

J’aime bien rever…

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Schauspielen ist für mich, den Dingen näherzukommen, die uns bewegen, ihre Schönheit und Poesie erkennen. Ich mag Theater, weil es uns zum Lachen und Weinen bringt. Eine Form von Erlösung? Und weil es für mich manchmal wirklicher ist als alles andere. Illusion, Täuschung und Schein sind im Spiel plötzlich Freiheit und Wahrhaftigkeit und umgekehrt…

She loves stories…

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Besondere Fähigkeiten:
Sich selbst überraschen, kann gut nachdenken, mir ist nie langweilig.

Was ist Deine größte Sehnsucht / Angst?
Meine größte Sehnsucht ist, nichts mehr tun zu müssen. Das ist auch meine größte Angst.

Was kannst Du nicht?
Ins kalte Wasser springen – obwohl ich es ständig tue.

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The nicest thing I ever heard somebody saying about me:
a mermaid in a knights dress.