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Archiv für die Kategorie „Kritiken“

Warum sich Uli an Weihnachten umbringen wollte

Mittwoch, 15. Dezember 2010

WarumUli.02

In neuer Schnittfassung zur Weihnachten 2010.. im Lichtblick-Kino

Finally there comes an interesting experiment. The Dutch director Edwin Brienen created this cinematic tragicomedy within a few days using simple methods and a cast including some well-known actors. The film tells the story of the odyssey of an awkward young man looking for someone to spend Christmas with. The scenes feature humorous dialogues and song and often develop little pearls of commentary on the amusing and desperate emptiness of human relationships. A Christmas tragicomedy which probes the border crossings to the absurd and reaches its climax when he meets lunatic Cat (Malah Helman). (weiterlesen…)

Auszüge Rezension Poesiekonzert: 20 Jahre zurückgeschaut – Mit Rockmusik und Texten

Sonntag, 22. November 2009

Zum Motto “Die fortschreitende Begradigung des Flusses” erlebten die Besucher am Sonnabend ein beeindruckenden Rückblick auf den DDR-Staat…Im Festsaal stand ein Podium für die Sprecherin Malah Helman aus Berlin, für den  Schauspieler Ralph Hensel vom Bautzener Theater und Thomas Gust, Musiker und DJ, geboren in Bautzen, arbeitend in Berlin… An den Seiten lenkte eine Diawand mit Blick auf das Bautzener Thälmann-Denkmal (abgerissen) und gegenüber eine Bananenkistenwand die Blicke auf sich. Eine Mauer gar? Novemberblues keinesfalls, wie sich herausstellen wird…  Lyrik, Musik und Zeitzeugenprotokolle von 1989 wollen Sehnsucht nach Veränderung, nach einer besseren Gesellschaft spiegeln… Eine Collage der Zeit vor der Wende wird auf den Besucher wirken. Stark verdichtet, herausfordernd scharf, dabei nachhaltig im Duktus. (weiterlesen…)

Secret Service

Mittwoch, 2. Mai 2007

Auswahl Kritiken

Secret Service, Tanztheater, Choreographie: Felix Ruckert, Tourneen 2002 bis 2007
Tanz durch Raum und Zeit: In Felix Ruckerts “Secret Service”, derzeit zu Gast im Rahmen der Kampnagel-Reihe “Reiß mich auf!”, schafft die Tänzer-Zuschauer-Interaktion neue Erlebnisräume. Frühes Erscheinen ist ratsam. Ansonsten kann es passieren, dass man zwei Stunden wartet, bis die zuvor gezogene Nummer in roter Leuchtschrift auf dem Digitalanzeiger erscheint und den Zutritt ins Leiblabor der Sinnlichkeit gewährt. Der Berliner Choreograph Felix Ruckert ist nach langer Zeit wieder in der Stadt. Und spätestens seit seinem Erfolg mit Hautnah!, der Eins-zu-eins-Begegnung von Tänzer und Zuschauer auf engem Raum, mit der er 1996 auf Kampnagel gastierte, gelten seine Inszenierungen nicht nur in der Tanzszene als Kult. Die Grenzen zwischen Darstellern und Publikum fordert er heraus, radikal und konsequent. Mit Secret Service, derzeit zu Gast im Rahmen des Kampnagel-Themenblocks “Reiß mich auf!”, hat er nun zum ersten Mal den tänzerischen Kontext überschritten. (weiterlesen…)

Sprechen

Freitag, 8. September 2000

Vortragsperformance
Künstlerbahnhof Westend (Berlin)

thea1

thea2

thea3

Was ist Sprache? Zeichen und Vorgang. Sehen und Fühlen. Wahrheit und Lüge. Schweigen. Und dahinter, der Versuch sich eine Welt zuschaffen. (Multimedia-Vortragsperformance)

Kabarett

Sonntag, 2. April 2000

Der Lange Weg zum Witz (weiterlesen…)

The Oracle of the Senses: Enrique Vargas and Teatro de los Sentidos in Berlin

Mittwoch, 2. Juni 1999

Theater der Welt festival invited thirty theater groups from seventeen countries around the world to Berlin for two weeks. … Enrique Vargas’s Teatro de los Sentidos brightened the theater landscape of the German capital with an unforgettable instance of theatrical poetics and provocation. … I believe that such an unusual theater justifies an unusual description. Tangents, free associations, and allusions belong to such a description,just like the dark and dead-end corners of the labyrinth whose secrets one can only suspect during the journey, and whose fleeting shadowdwellers avoid the light of day. But the fact that I can see, even momentarily, the fairy-tale figures and the demons of childhood suddenly come forth and tell stories, sing, dance—this must record for all who could not see and smell and touch in this magic theater of the senses, but who perhaps might read its name on a poster in a city and not just walk by. … Behind a weakly lit curtain lies another room, similarly decorated in an old-fashioned style with a tall, open cabinet full of vials, glasses, and spice boxes. The female dweller of this next room offers the visitor different containers to smell— sandalwood, ginger and curry, sweat and tears—and the visitor may proceed only after he has found the smell of his question. The actress (Malah Helman) (weiterlesen…)