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Archiv für die Kategorie „Eigene Produktionen“

Auszüge Rezension Poesiekonzert: 20 Jahre zurückgeschaut – Mit Rockmusik und Texten

Sonntag, 22. November 2009

Zum Motto “Die fortschreitende Begradigung des Flusses” erlebten die Besucher am Sonnabend ein beeindruckenden Rückblick auf den DDR-Staat…Im Festsaal stand ein Podium für die Sprecherin Malah Helman aus Berlin, für den  Schauspieler Ralph Hensel vom Bautzener Theater und Thomas Gust, Musiker und DJ, geboren in Bautzen, arbeitend in Berlin… An den Seiten lenkte eine Diawand mit Blick auf das Bautzener Thälmann-Denkmal (abgerissen) und gegenüber eine Bananenkistenwand die Blicke auf sich. Eine Mauer gar? Novemberblues keinesfalls, wie sich herausstellen wird…  Lyrik, Musik und Zeitzeugenprotokolle von 1989 wollen Sehnsucht nach Veränderung, nach einer besseren Gesellschaft spiegeln… Eine Collage der Zeit vor der Wende wird auf den Besucher wirken. Stark verdichtet, herausfordernd scharf, dabei nachhaltig im Duktus. (weiterlesen…)

07.11. in Bautzen: Poesiekonzert- Die fortschreitende Begradigung des Flusses

Donnerstag, 24. September 2009

20 Jahre nach dem Mauerfall zeigt das 21. Bautzener Poesiekonzert im Rahmen der Reihe “20 Jahre Friedliche Revolution”  am 07.11. Lyrik der DDR und Auszüge aus den Protokollen von Zeitzeugen während des Mauerfalls. Original Songs aus 40 Jahren DDR Musik und Projektionen von Fotos aus der Zeit begleiten diese.

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Das Poesiekonzert nähert sich auf verschiedenen Ebenen der Sehnsucht nach Veränderung, nach einer anderen, besseren und freieren Gesellschaft. Die ausgewählten Gedichte spiegeln diese Stimmung und zeigen die Zweifel am gesellschaftlichen Zustand. Der Schwerpunkt der Musik liegt auf dem lyrischen Potential des Rock. Die Songs von Gruppen wie Renft, Hansi Biebl-Blues-Band, electra oder Bayon mit ihrem kritisch-utopischen Ansatz oder ihren melancholischen Texten über alltägliche Momente, ergänzen die Gedichte auf musikalischer Ebene. Text und Musik ergeben eine Gedanken- und Klangwelt, eine Collage der Zeit vor der Wende. Dazwischen, realistisch und dokumentarisch, die Texte aus Zeitzeugenprotokollen von 1989.

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Lieder über die Liebe und das Meer

Freitag, 25. Januar 2008

365 Tage vor der Volksbühne entstand mein erstes Solo-Programm mit Liedern und Moritaten aus den 30ern und 40ern über die See und die Liebe. Melodien und Geschichten von Seeräubern, Sehnsucht, Abenteuer, Einsamkeit und ferne Länder entführen den Zuhörer in die Vergangenheit und in eine Hafenspelunke, wo alles begann. (weiterlesen…)

Szenische Lesung: German Amok- Stimmen zwischen Krieg und Frieden und danach

Mittwoch, 3. August 2005

Szenische Lesereihe von August bis November 2005 Literatur in Berlin nach 1945 bis heute

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„Erzähl mir nichts von der Wirklichkeit. Ich seh die Brandmauer hoch. Ich seh die Amsel da oben. Sie singt. Ich hör’s nicht, die Autos sind zu laut. Aber ich seh es. Sie bewegt den Schnabel. Und jedesmal hab ich das Amsellied wieder im Kopf. Jetzt hör ich’s. Ich hör es, weil ich es sehe. Die Wirklichkeit? Ich sag dir, das ist ein Wunder.”
(Lindy zu Ernst, aus: Der Schattenfotograf, Wolfdietrich Schnurre, 1981) (weiterlesen…)

Theatrale Performance: Andeutungen über die Liebe

Dienstag, 3. August 2004

Andeutungen über die Liebe ist eine theatrale Performance mit zwei Schauspielerinnen, einem Sänger, einem Spielmann und einer Spieluhr.

nach Texten von Georges Sand und Alfred de Musset, Friedrich Hölderlin
und Liedern der deutschen Romantik

In Andeutungen über die Liebe treffen drei fiktive Figuren in der Mitte des 19. Jahrhunderts an einem ungenannten Ortes aufeinander. Die spannungsreiche Konstellation „Frau, Mann, Frau“ treibt die Handlung voran. Ein Spielmann sorgt mit seiner Spieluhr für musikalische Untermalung. Eingebettet in die Landschaft, mit dieser und in ihr spielend, eröffnen sich verschiedene Projektionsflächen und Blickwinkel und transformieren die Welt, wie Heine es beschrieb, in ein Gemälde, in dem der Betrachter, selbst darin gefangen, “hie und da von den Figuren desselben angelächelt” wird. (weiterlesen…)

Monolog der Null

Donnerstag, 3. Juli 2003

Algebra für Anfänger. Zum Beispiel die Null. Das Solo der Null hatte bereits Premiere. Die Null braucht ein Mikrofon, eine Bühne und den Flirt mit dem Publikum. Sie ist Übertreibung und Untertreibung zugleich. Eine Hochstaplerin, deren naive, scheinbar daher gesagte Sätze eine unglaubliche Wirkung und Universalität
entfalten. (weiterlesen…)