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Archiv für die Kategorie „Aktuell“

Surrealistische Seance in der Staatsgalerie

Montag, 4. Juli 2011

Anlässlich des Todes von Leonora Carrington findet in der Staatsgalerie eine surrealistische Seance statt. Ich freu mich auf die Zusammenarbeit mit Thomas Gust, wo das Schauspielerin-DJ Experiment des genialen Bautzeners Poesie Konzerts endlich seine langersehnte Fortsetzung findet. Der gesellschaftliche Realismus der Tage  schreit geradezu nach einer Neuinterpretation des Surrealen. Die surrealen Geschichten Carringtons liest Johannes Jansen. (weiterlesen…)

Märchenprojekt gefördert

Dienstag, 28. Juni 2011

Mit den SchülerInnen der Schule am Gartenfeld, mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung,  erfinden wir ein eigenes Märchen. Märchen entführen in eine eigene Welt, die leicht verständlich, mit tieferen Sinn, zum Träumen abseits der Wirklichkeit animiert.  Märchen und Geschichten regen zum Nachdenken über das menschliche Verhalten an und geben auf der Suche nach dem Sinn des Lebens eine eigene Antwort. Mit den Grundzügen des Märchens erfinden wir eine eigene Geschichte, die sich im Projekt aus den Märchen herauskristallisiert und im Verlauf des prozessorientierten Projekts zu einem eigenen Märchen wird, das die Wünsche, Ideen und Anliegen der SchülerInnen wiedergibt. Etwas erfahren, eigene Ideen entwickeln und umsetzen motiviert, stärkt das Selbst/bewusstsein und entwickelt die kreativen, körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Im Kontext der Theaterarbeit besteht die Möglichkeit, Figuren und Handlungen umzusetzen, die die innere Welt der Kinder und Jugendlichen zum Ausdruck bringen.  Um den Theaterprozess entsprechend und sinnlich begreifbar zu gestalten, werden verschiedene künstlerische Formen eingesetzt. Neben Zeichnen, Malen, Entwerfen und Basteln der Kostüme, Requisiten werden Figuren und Handlung durch Bewegungspantomimen und Einsatz von Naturtoninstrumenten körperlich-sinnlich erfahrbar. Das Projekt wird gefördert von Bezirksamt Spandau im Rahmen des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung, der Theresia-Zander-Stiftung und mit Mitteln der Schule.

“Was ich alles kann“ ist Gewinner des Preises für die Altersgruppe Klasse 1-4 in der Sparte Theater

Samstag, 11. Juni 2011

des bundesweiten Wettbewerbs “Kinder zum Olymp” der Kulturstiftung der Länder.

Ich danke den Förderern, Schule am Mummelsoll, Berliner Projekfonds Kulturelle Bildung, Franz-Neumann-Stiftung, Theresia-Zander-Stiftung, die mit ihrem Engagement ein einzigartiges Projekt möglich gemacht haben.

Social Spot im Kino

Dienstag, 31. Mai 2011

Unglaublich aber wahr: der von den aktiven Filmschaffenden in ver.di produzierte Spot ueber die Arbeitsbedingungen in der Filmbranche laeuft jetzt im Kino. In Berlin in den Kinos FSK, Intimes, Eiszeit, Regenbogen, Xenon und in Koeln im Odeon. (weiterlesen…)

“Von der Entdeckung der Welt”- wieder einmal geht ein schönes Projekt zu Ende

Sonntag, 22. Mai 2011

Auch mir hat es sehr viel Spaß gemacht mit den Kindern zu werkeln und mit Ihnen die Welt zu entdecken: hinzuhören und hinzusehen und die eigenen Erkenntnisse und Empfindungen zu Papier zu bringen, Geräusche und Formen nachzubauen, Farben anzulegen und Bewegungen darzustellen. Die SchülerInnen waren lebendig, haben experimentiert, sich ausprobiert und waren konzentriert bei der Sache. Und nach einer Weile war „Behinderung“ kein Thema mehr.  Auch das Publikum war fasziniert; die SchülerInnen aus der 12. Schule haben sich auch Tage später noch gerne an die Geräusche und Bilder erinnert.

Ein großes Dankeschön, an alle die das Projekt möglich gemacht haben: Frau Müller von der Sparda-Bank, dem Kastanienhof e.V., Frau Becker, Frau Eckhardt, Frau Linse, Frau Baum von der 12. Schule und Frau Lehmann, Frau Stetefeld und Frau Kunze von der Friedrichsfelder Schule, Eltern und natürlich auch den Kindern selbst.

huuch “Was ich alles kann” in der Endrunde

Donnerstag, 14. April 2011

des Wettbewerbs “Kinder zum Olymp” !

Von der Entdeckung der Welt- Kunst/Theaterprojekt mit 2 workshops zu Farbe/Form und Klang/Bewegung

Sonntag, 20. März 2011

mit SchülerInnen der Grundstufe der Friedrichsfelder Grundschule und der 12. Schule, Förderschule Schwerpunkt Geistige Entwicklung, gefördert von der Sparda-Bank Lichtenberg.

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Ich möchte mich bei Frau Müller von der Sparda-Bank Lichtenberg herzlich bedanken, nur durch ihre Unterstützung kann das Projekt realisiert werden, da es keine Förderung aus dem Projektfonds Kulturelle Bildung erhalten konnte. Die LehrerInnen und Erzieherinnen der beiden Schulen, vertreten durch Frau Becker und Frau Stetefeld, haben sich sehr engagiert. Ich finde es auch wichtig zu erwähnen, dass die Eltern der Grundschule ihren Kindern bereitwillig erlaubt haben, sich für das Projekt anzumelden. Das hat mich sehr froh gemacht.

Am Anfang stand die Idee, eine Struktur umzusetzen, die Kinder nicht unterscheidet und auf verschiedene Schultypen verteilt, sondern vielmehr unterschiedliche Kinder zusammenbringt und gemeinsam ein Projekt realisieren lässt. Auch das Projektthema, am Beispiel der eigenen Umwelt die Wahrnehmung zu entwickeln und die Beschäftigung mit dem gewählten Gegenstand als Fenster zur Welt, steht unter der Zielsetzung des sozialen Lernens. Der Physiker Fritjof Capra zeigt in seinem bekannten Werk „Netz des Lebens“ (Web of Life) die komplexen Zusammenhänge auf, die das Leben auf dem Planet Erde überhaupt erst ermöglicht haben. Heute stehen wir an einer Zeitenwende (in der Geologie wird angesichts der großen Umweltbeeinflussung durch den Mensch überlegt, ob von einem neuen Erdzeitalter, dem „Anthropozän“, gesprochen werden kann) und müssen uns immer mehr mit der Frage beschäftigen, wie in Zukunft das Leben auf der Erde sein kann. Das systemische oder auch ökologische Denken, also das Nachdenken über Zusammenhänge des Einzelnen und des Ganzen, kann nur in der ganzheitlichen Betrachtung der Umwelt stattfinden. Es ist Anliegen des Projekts, den teilnehmenden SchülerInnen hier schon früh und altersgerecht, Möglichkeiten der eigenen Wahrnehmung, der Betrachtung und des Fühlens finden zu lassen und sie so in der Ausbildung ihrer Kompetenzen und Handlungsfähigkeit zu unterstützen. (weiterlesen…)

Uups I delivered my first Grant application for a european Project

Freitag, 11. März 2011

Together with workstation, who will host the project in Germany and Kids’ Own in Ireland and Sally Stuudio from Estonia a project (“European Tales”) is planned in which children shall create a series of books.

Wald Wörter Gedichte- Schreib- und Sprechwerkstatt zum Thema Wald

Montag, 7. März 2011

gefördert vom Kulturamt Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung. Unter dem Titel „Wald Wörter Gedichte“ entsteht an der Bernhard-Rose-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum Schwerpunkt „Sprache“, ein Kunst- und Performance Projekt, das mit verschiedenen Methoden, Sprache, Möglichkeiten des Sprecheinsatzes findet und das „Ich“ des Sprechers, der Sprecherin zum Klingen bringt. Anhand der Betrachtung der Natur durch ein elementares Naturerlebnis, einen Waldtag und eine Waldnacht  ist es zuerst der Aufenthalt und die Begegnung mit der Natur selber, die den SchülerInnen abseits des Alltags sinnliche Wahrnehmung und Reflexion über ihre Gefühle möglich macht. (weiterlesen…)

Von der „neuen “Wertigkeit des Menschen- eine nicht einsichtige Kosten-Nutzenrechnung

Samstag, 26. Februar 2011

Mit der neuen Hartz IV Reform, die rückwirkend zum 1.1.2011 beschlossen wurde, sollen erwachsene Behinderte, die bei ihren Eltern oder in einer Wohngemeinschaft leben, nur noch 80 Prozent vom Regelsatz erhalten. Das entspricht einer Kürzung um rund 70 Euro.

2008 wurde die UN-Behindertenkonvention auch von Deutschland ratifiziert, deren Ziel ist, Behinderten die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Im Grundgesetz, Art. 3  „Gleichheit vor dem Gesetz“, Abs. 3 steht: niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. 1973 hat die BRD den  UN-Sozialpakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ratifiziert.

Offensichtlich haben sich weder die zuständige Verhandlungskommission von CDU/CSU, FDP und SPD, noch der Bundestag und der Bundesrat daran gestoßen, dass hier geltendes Recht unterlaufen wird. Der Beschluss zeigt ganz deutlich, behinderte Menschen sind weniger wert. (weiterlesen…)