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Archiv für September 2009

07.11. in Bautzen: Poesiekonzert- Die fortschreitende Begradigung des Flusses

Donnerstag, 24. September 2009

20 Jahre nach dem Mauerfall zeigt das 21. Bautzener Poesiekonzert im Rahmen der Reihe “20 Jahre Friedliche Revolution”  am 07.11. Lyrik der DDR und Auszüge aus den Protokollen von Zeitzeugen während des Mauerfalls. Original Songs aus 40 Jahren DDR Musik und Projektionen von Fotos aus der Zeit begleiten diese.

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Das Poesiekonzert nähert sich auf verschiedenen Ebenen der Sehnsucht nach Veränderung, nach einer anderen, besseren und freieren Gesellschaft. Die ausgewählten Gedichte spiegeln diese Stimmung und zeigen die Zweifel am gesellschaftlichen Zustand. Der Schwerpunkt der Musik liegt auf dem lyrischen Potential des Rock. Die Songs von Gruppen wie Renft, Hansi Biebl-Blues-Band, electra oder Bayon mit ihrem kritisch-utopischen Ansatz oder ihren melancholischen Texten über alltägliche Momente, ergänzen die Gedichte auf musikalischer Ebene. Text und Musik ergeben eine Gedanken- und Klangwelt, eine Collage der Zeit vor der Wende. Dazwischen, realistisch und dokumentarisch, die Texte aus Zeitzeugenprotokollen von 1989.

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Neue Fotos

Donnerstag, 24. September 2009

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19. 09. Podiumsdiskussion „Wie viel kommunale Kultur wollen / können / müssen wir uns leisten?“

Donnerstag, 17. September 2009

Berliner Politiker diskutieren mit Künstlern und dem Publikum über die Kultursituation in unserer Stadt. Moderation: Petra Schwarz

Gäste: Dr. Michail Nelken (Kulturstadtrat Pankow, Linke), Alice Ströver (MdA, Bündnis90/ Grüne), Stefan Liebich (MdA, Linke), Björn Böhning (angefragt, SPD), Anneliese Schäfer-Junker (FDP, Bezirksvorstand Pankow), Claudia Steinke (CDU), Bettina Wegner (Liedermacherin), Walfriede Schmitt (Schauspielerin), Prof. Susanne Binas- Preisendörfer (Musik- und Kulturwissenschaftlerin), Ralf R. Ollertz (Halle Tanzbühne Berlin), Malah Helman (Performancekünstlerin, Aktivistin), Wolfgang Leber (Maler).

Berlin wirbt mit Kultur, sieht seine Potentiale in Kultur, Bildung und Wissenschaft und schneidet mit haushalterischen Begründungen der kreativen Basis das Wasser ab. So werden die Mittel für die freie Szene de facto verknappt und gehen am eigentlichen Bedarf vorbei. Besonders auf der Bezirksebene sind Streichungen (Etats, Stellen, Einrichtungen) an der Tagesordnung. Berliner Künstler_innen sind daher mit einer verschärften Fördersituation konfrontiert.

Meine Fragen an die anwesenden Politiker_innen? Gibt es für ein nachhaltiges Zukunftsrezept? Oder bleibt es bei einer Kampagnenstrategie („be Berlin“)? Wie können Förderungen vielfältiger, die Verteilung gerechter, die Mittel mehr werden? Wie kann die Arbeitssituation der Künstler_innen verbessert werden (Berücksichtigung allgemein geltender Sozialstandards, wie Mindestlohn, Arbeitslosenversicherung, etc.)?

In Leipzig erstritt die Freie Szene eine Aufstockung des Etats um 5 % bis 2013. Wie schaffen wir das in Berlin? (weiterlesen…)