Berlin Projekt

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Schau mich an und hör mir zu

29. April 2012

Projekt zur Kommunikationsunterstützung und Förderung der individuellen Ausdrucksfähigkeit durch nonverbale körperliche künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten

gefördert von Kulturamt Lichtenberg im Rahmen des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und der Sparda-Bank Lichtenberg.

Malah Helman entwickelt in Zusammenarbeit mit dem mime centrum berlin und BewegungsdozentInnen mit SchülerInnen aus Grundstufe der Nils-Holgerson-Schule mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt Geistige Entwicklung und der Friedrichsfelder Schule gemeinsame Formen der Kommunikation. Das Projekt fördert das individuelle (Selbst)bewusstsein, die eigene Ausdruckskraft und Sprachfähigkeit und die körperliche Bewegung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kultur made in Berlin?

7. März 2012

Wie viel Geld gibt Berlin für Kultur aus? Und wofür? Im Deutschlandradio Kultur komme auch ich bzw. die schlechten Arbeitsbedingungen für freie KünstlerInnen zu Wort. In diesem Kontext erinnere ich noch an die Forderung nach einer Honoraruntergrenze von 2000,00 € (mtl./Vollzeit) des Landesverbands der freien Theaterschaffenden Berlin und des Tanzbüros. Es kann nicht sein, dass hier seit Jahrzehnten kein Anpassung der Honorare vorgenommen wird.

Anfügen möchte ich auch einen Auszug meines Briefs an den Bezirksbürgermeister von Pankow mit folgenden Forderungen, um den Kulturetat aufzustocken:

„Kein Geld da!“- das ist das beliebte „Totschlagargument“ der Politik der letzten Jahrzehnte. Tatsächlich aber liegt das Problem doch bei den fehlenden Einnahmen. Da braucht man sich nur die Steuerpolitik der aktuellen und vergangenen Regierungskoalitionen (woran auch ihre Parteien beteiligt waren) ansehen:
1. Körperschaftssteuer von 46% auf 15% gesunken;
2. Zinserträge von 53 % auf 25% Abgeltungssteuer gesunken;
3. Spitzensteuersatz von 53 % auf 42 % gesunken;
4. Erbschaftssteuer gesunken;
5. Umsatzsteuer für Hoteliers gesunken;
6. Beiträge zum Arbeitslosenversicherung wurden mehr als halbiert und mit Steuergeldern ausgeglichen;
7. immer noch keine Finanztransaktionssteuer.

Ich möchte konkret für Berlin auf die Stellungnahme des Rats der Künste zur City Tax verweisen. „Berlin würde so die dringend notwendige Finanzierung gerade
der freien Kulturszene verbessern und die Attraktivität in seiner einzigartigen kulturellen Vielfältigkeit dauerhaft erhalten und zukunftsweisend weiterentwickeln können.“

Bitte engagieren Sie sich in diesem Sinn.

Erste Berichte über Projekte in der Kulturellen Bildung in 2011 in Fachpresse erschienen

7. März 2012

Auch meine Berichte über die Projekte mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen im vergangenen Jahr wurden gerne von der Fachpresse angenommenn. Darunter “Wald Wörter Gedichte- Schreib- und Sprechwerkstatt zum Thema Wald” und “Von der Entdeckung der Welt- Kunst/Theaterprojekt mit 2 workshops zu Farbe/Form und Klang/Bewegung”.

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Warten auf Projektförderung

7. März 2012

Wie viele Kunstschaffende warte ich auch auf die Förderbescheide für 2012. Aufgrund der Wahlen und des noch ausstehenden Haushaltsbeschlusses verschiebt sich dieses Jahr alles nach hinten. Eigentlich wird der Haushalt erst im Juni beschlossen. Da theoretisch so lange keine Gelder ausgegeben und ohne Geld logischerweise auch nichts produziert werden kann, haben einige Förderinstitutionen beschlossen, darunter auch die, wo ich Anträge gestellt habe, schon im Frühjahr zu entscheiden.

An dieser Stelle möchte ich meine Solidarität mit den KünstlerInnen in Pankow ausdrücken. Pankow gehört zu den wenigen Bezirken mit bezirklichen Kultureinrichtungen. Diese sollen nun eingespart werden. Besonders dramatisch für die freie Theaterszene ist die Schließung des Kulturensembles Ernst-Thälmann-Park mit dem Theater unterm Dach, sowie die Streichung des Förderetats von 150.000 €. Mit Hilfe von Zuschüsssen aus diesem Fonds konnten weitere Gelder aus den Förderinstitutionen des Bundes beantragt werden. Berlin verkleinert durch die Streichung dieses Topfs die Fördermöglichkeiten für die freie Theaterszene erheblich.

Unterstützt den Künstlerprotest Pankow!

Featureproduktion zwischen Doku und Hörspiel

7. März 2012

Aus heiterem Himmel hatte ich Gelegenheit eine Ausnahme-Autorin im Audiobereich kennenzulernen. Das Spannende an der Arbeit mit Regina Burbach war, dass Text und die ihn interpretierende Stimme gleichzeitig auch klangliches Erlebnis sind.

Für mich eine tolle Vorbereitung, da ich es mir für dieses Jahr zum Ziel gesetzt habe, auch wieder mehr im akkustischen Bereich selbst zu produzieren.

Hmhm

5. August 2011

Ich bin wieder einmal für einen workshop zur Kulturpolitik angefragt. Wegen meines kulturpolitischen Blogs. Witzigerweise ist mein Engagement eigentlich nur den schlechten Arbeitsbedingungen zu verdanken, die alles andere als kulturvoll sind.

Als Künstlerin und Bürgerin interessieren mich gesellschaftliche Vorgänge und die Reflektion und Bearbeitung dieser mit Mitteln der Kunst. Kunst ist für mich so nötig wie Brot, ist Gesellschaftskritik und Alltagsbewältigung.

Die Frage, die mich beschäftigt ist:  wo und wie kann Kunst heute noch stattfinden? Diesen Beitrag weiterlesen »

Surrealistische Seance in der Staatsgalerie

4. Juli 2011

Anlässlich des Todes von Leonora Carrington findet in der Staatsgalerie eine surrealistische Seance statt. Ich freu mich auf die Zusammenarbeit mit Thomas Gust, wo das Schauspielerin-DJ Experiment des genialen Bautzeners Poesie Konzerts endlich seine langersehnte Fortsetzung findet. Der gesellschaftliche Realismus der Tage  schreit geradezu nach einer Neuinterpretation des Surrealen. Die surrealen Geschichten Carringtons liest Johannes Jansen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Märchenprojekt gefördert

28. Juni 2011

Mit den SchülerInnen der Schule am Gartenfeld, mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung,  erfinden wir ein eigenes Märchen. Märchen entführen in eine eigene Welt, die leicht verständlich, mit tieferen Sinn, zum Träumen abseits der Wirklichkeit animiert.  Märchen und Geschichten regen zum Nachdenken über das menschliche Verhalten an und geben auf der Suche nach dem Sinn des Lebens eine eigene Antwort. Mit den Grundzügen des Märchens erfinden wir eine eigene Geschichte, die sich im Projekt aus den Märchen herauskristallisiert und im Verlauf des prozessorientierten Projekts zu einem eigenen Märchen wird, das die Wünsche, Ideen und Anliegen der SchülerInnen wiedergibt. Etwas erfahren, eigene Ideen entwickeln und umsetzen motiviert, stärkt das Selbst/bewusstsein und entwickelt die kreativen, körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Im Kontext der Theaterarbeit besteht die Möglichkeit, Figuren und Handlungen umzusetzen, die die innere Welt der Kinder und Jugendlichen zum Ausdruck bringen.  Um den Theaterprozess entsprechend und sinnlich begreifbar zu gestalten, werden verschiedene künstlerische Formen eingesetzt. Neben Zeichnen, Malen, Entwerfen und Basteln der Kostüme, Requisiten werden Figuren und Handlung durch Bewegungspantomimen und Einsatz von Naturtoninstrumenten körperlich-sinnlich erfahrbar. Das Projekt wird gefördert von Bezirksamt Spandau im Rahmen des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung, der Theresia-Zander-Stiftung und mit Mitteln der Schule.

“Was ich alles kann“ ist Gewinner des Preises für die Altersgruppe Klasse 1-4 in der Sparte Theater

11. Juni 2011

des bundesweiten Wettbewerbs “Kinder zum Olymp” der Kulturstiftung der Länder.

Ich danke den Förderern, Schule am Mummelsoll, Berliner Projekfonds Kulturelle Bildung, Franz-Neumann-Stiftung, Theresia-Zander-Stiftung, die mit ihrem Engagement ein einzigartiges Projekt möglich gemacht haben.

Social Spot im Kino

31. Mai 2011

Unglaublich aber wahr: der von den aktiven Filmschaffenden in ver.di produzierte Spot ueber die Arbeitsbedingungen in der Filmbranche laeuft jetzt im Kino. In Berlin in den Kinos FSK, Intimes, Eiszeit, Regenbogen, Xenon und in Koeln im Odeon. Diesen Beitrag weiterlesen »